In dieser Rubrik schreibt drs. H.Volke jede Woche, mehr oder weniger satirisch, über ein aktuelles Thema.

"Sorry, Herr Volke, sorry"!

Wenn man einer Untersuchung glauben kann, und da bin ich immer vorsichtig, weil ich sie nicht selbst manipuliert oder gefälscht habe, übertragen wir beim Sprechen nur 30 % Informationen und 70 % semantische Konnotationen.

 

So ist das auch bei vielen meiner Kunden und deshalb will ich mich heute an sie richten.

 

Ich höre immer von Lernenden: "Sorry!", wenn ein Fehler gemacht wird, "Sorry" hier und "Sorry" da...ich kann es nicht mehr hören!

 

Also, liebe Lernende, es ist keine Schande, wenn man Fehler macht, außer man arbeitet im falschen Unternehmen, in dem Fehler machen eine Sünde ist (keine Namen werden genannt, um juristische Streitigkeiten zu vermeiden.)

 

Und auch meinen Vornamen will ich nicht mehr hören, wenn ich etwas gefragt werde. Das erinnert mich an meine Ex (ich liebe sie immer noch!), die immer, wenn ich Mist gebaut hatte, mich so ermahnte. Ich weiß wie eine Frage aussieht!

 

Also: Sprechen und nicht denken, man würde einen Deutschen damit beleidigen, einen Fehler zu machen.

 

Denn: Wer nicht verliert, kann nicht gewinnen.

 

In dem Sinne: Gutes Fehlern!

 

Ihr

 

drs. H.Volke